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Ursachen & Symptome von Blähbauch und Völlegefühl

Ursachen & Symptome von Blähbauch und Völlegefühl

Es gibt wenige Dinge die unangenehmer sind, als ein ständiges Völlegefühl und ein unangenehmer Blähbauch. Denn neben dem allgemeinen Unwohlsein, hat man ständige Schmerzen und es kann zu peinlichen Zwischenfällen kommen. Die Hosen zwicken, oder der Bauch wölbt sie unästhetisch. Kurz, man fühlt sich so richtig unwohl.

Natürlich können Blähungen und Völlegefühle ab und zu vorkommen und das ist völlig normal. So gibt es viele Menschen, die auf bestimmte Speisen mit Blähungen reagieren. Vor allem Bohnen, Zwiebeln und Weißkohl rufen diese Probleme sporadisch hervor.

Wenn es allerdings täglich vorkommt, dann sollte man der Sache auf den Grund gehen.

 

Ursachen für Blähungen

Im Prinzip gibt es zwei große Ursachenblöcke:

1. Probleme des Körpers bestimmte Nahrungsmittel zu verdauen, vor allem Kohlenhydrate und Proteine. Hierbei handelt es sich um Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelempfindlichkeiten und Verdauungsstörungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

2. Ungleichgewicht in der normalen Darm-Flora. Die Darmbakterien interagieren ständig mit der Nahrung, die wie zu uns nehmen. Manchmal kann die Wechselwirkung zwischen bestimmten Nahrungsmitteln und den Darmbakterien einen ausgasenden Effekt haben, der Gas und Blähungen verursachen kann.

 

Was kann bei Blähungen helfen?

Bei wirklich starken und ständigen Blähungen, sollte man sich auf jeden Fall auf Allergien und Unverträglichkeiten von einem Facharzt untersuchen lassen. Insbesondere Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit sind typische Ursachen für dauerhafte Verdauungsstörungen.

Ansonsten gibt es einige gute Tipps und Tricks, wie man das Problem in den Griff bekommen kann:

Dreimal tief durchatmen

Wenn Du drei tiefe Bauchatmungen machst bevor du isst, dann wird dadurch das parasympathische Nervensystem aktiviert. Dieses hilft dem Körper in einen optimalen Verdauungsmodus zu wechseln. Denn im Ruhe- und Verdauungsmodus, kann der Körper die Nahrung effektiver abbauen. Im Kampf-, Flucht- oder Stress-Modus nimmt die Verdauungsfähigkeit dagegen ab.

Langsam essen, gut kauen

Zu schnelles Essen kann ebenfalls zu Blähungen beitragen. Iss langsam und nimm Dir Zeit, die Nahrung richtig zu kauen. Wenn das Essen gut zerkleinert ist, muss der Magen längst nicht so hart arbeiten.

Genug trinken

Man kann es nie genug sagen. Wasser ist auch hier die Lösung! Wer genug trinkt hilft seiner Verdauung. Durch die tägliche Beseitigung werden Blähungen und Völlegefühl verringert.

Benutze Probiotika

Der Verzehr probiotischer Lebensmittel wie Sauerkraut, Kombucha, Kimchi und Kefir hilft, die guten Darmbakterien in Ihrem Darm zu ernähren. Probiotika sind wichtig für eine optimale Verdauung.

Wie man selber Kombucha herstellen kann, erfährst du hier.

Genug Ballaststoffe essen

Die Ballaststoffaufnahme sollte laut Ernährungsexperten und Gesundheitsorganisationen 25 Gramm pro Tag sein. Dies hilft, eine gute und regelmäßige Verdauung zu haben. Also viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte essen.

Benutze bestimmte Kräuter und Gewürze

Ingwer, Kurkuma und Fenchel wurden in alten Kulturen seit Tausenden von Jahren verwendet, um Verdauungsprobleme zu lindern. Verwende diese Kräuter beim Kochen oder trinke sie als Tee.! Gerade Getränke mit Ingwer oder Fenchel helfen bei Blähungen hervorragend die Symptome zu lindern. Auch Aloe Vera Saft wirkt beruhigend auf den Verdauungstrakt.

Nicht zu viel essen

Heutzutage haben wir einen Überfluss an Essen und merken oft gar nicht mehr, dass wir eigentlich schon lange satt sind. Folge: Wir essen mehr als nötig, was zu Völlegefühl und Verdauungsschwierigkeiten führen kann.

Vermeide bestimmte Nahrungsmittel

Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die dafür bekannt sind, Verdauungsprobleme hervorzurufen:

  • Glutenhaltige Produkte (Weizen, Gerste, Roggen und Hafer; Die häufigsten Orte, an denen Sie Gluten finden, sind Brot, Nudeln, Cracker, Gebäck, Müsli und Sojasauce)
  • Zucker (Zucker füttert Hefe im Darm)
  • Milchprodukte
  • Bestimmtes Gemüse: Grünkohl, Kohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkoli (gekocht sind diese Gemüsesorten leichter zu verdauen)
  • Bohnen / Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, schwarze Bohnen, rote Bohnen, weiße Bohnen, etc.)
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Kaugummi (und das ist kein Mythos!)

Führe ein Nahrungsmittel-Tagebuch

Du kontrollierst, was du isst. Führe ein Nahrungsmittel-Tagebuch, wenn du merkt, dass bestimmte Nahrungsmittel spezielle Auswirkungen auf deine Verdauung haben. Werte, die du erfassen solltest, sind:

  • Zeit
  • Was du gegessen hast
  • Symptome

Auf diese Weise kannst du einfacher herausfinden, welches Essen dir Probleme bereitet und diese Speisen dann vermeiden. Denke immer auch daran, dass andere Faktoren wie Stress, Schlafgewohnheiten und sportliche Betätigung ebenfalls Einfluss auf deine Verdauung haben.

Bilderquelle:Designed by Freepik

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